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Einfache Adminarbeiten an einer Drupal-Installation über die Shell mit Drush

Es gibt Aufgaben, welche, unter normalen Umständen, einfach Zeit rauben. Zum Beispiel ein Modul zu einer bestehenden Installation hinzufügen. Als erstes das gewünschte Modul bei Drupal.org suchen. Dann herunterladen. Als nächstes entpacken. Darauf folgend den FTP-Client starten und die Verbindung herstellen. Das Modul hochladen. Die Modulseite ansurfen. Warten... bis... diese... geladen... ist. Modul suchen und aktivieren.

Doch halt!

Jetzt kommt Drush!

Drush bedeutet soviel wie Drupal plus Shell und ermöglicht einen Shellzugriff auf eine Drupalinstallation.

Der oben genannte Workflow lässt sich so mit genau zwei(!) Konsolen-Kommandos abkürzen.

Ein Beispiel anhand des CCK-Moduls:

drush pm-download cck

Lädt das gewünschte Modul herunter, entpackt es und speichert es im Ordner ./sites/all/modules.

Danach noch mal schnell aktivieren mit:

drush pm-enable cck

Hier erhält man noch eine Abfrage, ob denn nun das Modul CCK auch wirklich aktiviert werden soll, welche man mit y bestätigt. Alternativ kann der Befehl mit angehängtem --y Argument bereits im Vorwege legitimiert werden.

Und schon ist das Modul zur weiteren Benutzung bereit.

Drush bietet noch viele weitere Befehle und Argumente, welche den Umgang mit Drupal vereinfachen. Cache leeren, Cron-Job anstoßen, Aktualitäts-Status der Module abfragen sowie diverse komplexere Funktionen, wie Update des Drupal-Cores oder Änderungen im Variables-Table der Datenbank.

Alles in allem ein wunderbares Werkzeug, welches die Produktivität bei Erstellung und Pflege von Drupal-Websites erhöht.

Ich mags;)

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