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Wie mit destruktiven Hackern innerhalb der Drupal-Community umgehen?

Vor kurzem gingen einige Nachrichten durch die Medien, dass innerhalb der Berliner Piratenpartie etliche Mitglieder erpresst wurden. Als Täter wurde ein Jugendlicher ausgemacht, der auch vielen innerhalb der Drupal-Community bekannt sein dürfte.

Ich bekam eine Mail weitergeleitet, da wir vor einem Jahr selbst auch unangenehme Erfahrungen mit dieser Person gemacht haben. Diese Mail enthielt einen Link zu einem Blog, in dem jemand die Anschuldigungen gegen die Person in anonymisierter Form aufgezählt hat. Glaubt man dem Bericht, hat sich diese Person auf unerlaubte Weise Zugriff auf vertrauliche Daten diverser Personen und Firmen verschafft um diese mit kompromittierenden Informationen zu erpressen.

Laut dem Autor des Blogposts herrscht in Berlin eine Atmosphäre der Panik. Viele haben schlichtweg Angst, dass Daten über sie veröffentlicht würden. Mit seinem Beitrag wollte der Autor des Blogposts erreichen, dass sich die Opfer nicht länger als Einzelfall wahrnehmen und sich gemeinsam gegen die Person zur Wehr setzen.

Zynischerweise hat diese Person die Pseudo-Maßeinheit des "Kompromats" eingeführt: ein Kunstbegriff, der das Drohpotential bzw. den potentiellen Schaden für die betreffenden Personen beschreiben soll.

Anstiftung zu einer Straftat auf dem Chaos Computer Club Ende 2010

Auf dem Chaos Communication Congress 27C3 des CCC Ende 2010 in Berlin hat ein Mitarbeiter von comm-press eine ähnlich unschöne Erfahrung mit der Person gemacht. Der Mitarbeiter kannte die Person aus der Drupal Community und ließ sich von ihr dazu überreden, eine Software aus dem Netz auf sein comm-press Firmen-Notebook herunterzuladen und dort auszuführen. Mit der Software ließ sich das Netzwerk des CCC angreifen. Dabei wusste der Mitarbeiter nicht, was diese Malware bewirkt und hat sich leichtgläubig zu dieser Unsinns-Aktion beschwatzen lassen.

Die verantwortlichen Admins haben diesen Angriff recht schnell bemerkt und die beiden zur Rechenschaft gezogen. Die Person war dem CCC bereits von vorherigen Aktionen einschlägig bekannt.

Da wir uns nicht sicher sein konnten, was die Software noch so alles bewirkt, haben wir die Notebook-Konfiguration komplett gelöscht und wieder neu aufgesetzt. Darüber hinaus haben wir uns anwaltlich beraten lassen, inwieweit wir die Person strafrechtlich belangen können. Da es sich "nur" um die Anstiftung zu einer Straftat gehandelt hat, die wir nicht mit Hilfe von Zeugen belegen konnten, haben wir von einer weiteren strafrechtlichen Verfolgung Abstand genommen. Unsere Mitarbeiter haben wir über ihre Verantwortung in Kenntnis gesetzt, und lassen uns seither von jedem eine Vereinbarung unterschreiben, wie mit Firmen-Geräten zu verfahren ist, die auch privat in der Freizeit genutzt werden dürfen.

Zu der Person habe ich meine sozialen Netzwerk-Beziehungen gekappt. Sie hat mich auf einem Drupal-Event einige Monate später darauf angesprochen da ihr dies offenbar nicht entgangen ist. Als spontane Antwort auf mögliche strafrechtliche Folgen hat sie mir nur geantwortet, ich könne ihr nichts, da sie durch ihren Vater als Diplomatenangehörige strafrechtliche Immunität genießt. Von Einsicht oder Verantwortung über das eigene Verhalten habe ich nichts feststellen können.

Medialer Verriss der Piratenpartei statt einer Auseinandersetzung mit dem Problem

Nach Erscheinen des Blogposts habe ich mich mit unseren Erlebnissen an den Autor gewandt und anschließend auch noch mit einer Redakteurin des Focus aus München telefoniert. Obwohl der Vorgang es bis auf die Homepages von Spiegel Online und Focus geschafft hat, scheint dies eher dem Umstand geschuldet zu sein, dass ein solcher Erpressungsskandal in einer jungen Partei, die sich Transparenz auf die Fahnen schreibt, ein gefundenes Fressen für die Presse darstellt. Eine Auseinandersetzung darüber, wie eine Community mit solch destruktiven Impulsen umgehen kann, fand meines Erachtens nicht statt.

Mit dem Autor des Blogposts stehen wir seither in Kontakt und haben ihm die Hälfte seiner Prozesskosten gesponsert.

Unser junger "Freund", von dem wir wissen, dass er aus vermögendem Hause stammt, hat inzwischen einen Medien-Staranwalt mit dem Schutz seiner Interessen beauftragt. Frei nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" schützt der Anwalt die Person, indem er aus vollen Rohren um sich schießt. Der Autor des Blogposts musste einen "Maulkorb" unterschreiben, da sich die betroffene Person aus den Informationen aus dem Blogpost mit etwas Google-Kombinatorik ermitteln lässt. Das Prozesskostenrisiko einer strafrechtlichen Auseinandersetzung liegt für ihn im mittleren fünfstelligen Bereich.

So weit ich informiert bin, beabsichtigen die meisten Betroffenen aus Furcht nicht weiter gegen die Person strafrechtlich vorzugehen. Das finanzielle Risiko sich mit jemandem anzulegen, für den Geld keine Rolle spielt, ist für die meisten enorm hoch.

Wie kann sich die Community schützen?

In der Drupal Community ist die Person hinreichend gut bekannt. Auf einem Drupal-Camp haben mir mehrere Teilnehmer berichtet, die durch andere gewarnt wurden: "Geh sofort aus dem WLAN, xy ist hier..."

Wir haben der Person für unsere Geschäftsräume Hausverbot erteilt und werden auf jedem von uns organisierten Camp von unserem Hausrecht Gebrauch machen und die Person nicht zulassen.

Aufgrund der Unschuldsvermutung muss man der Person immerhin zu Gute halten, dass sie bislang nicht rechtskräftig verurteilt ist. Andererseits ist die schiere Masse an Anschuldigungen gegen die Person dermaßen erdrückend, dass die Gemeinschaft meines Erachtens ein Recht hat, sich davor zu schützen. In diesem Jahr wird in München die DrupalCon statt finden. Mit Ihren Hacking-Ambitionen kann die Person sowohl Einzelpersonen wie auch der Drupal-Community im Ganzen erheblichen Schaden zufügen.

Über die Motive der Person und eine mögliche Koexistenz einer zugegebenerweise hoch ausgeprägten technischen Affinität bei gleichzeitiger infantiler Neigung, sich durch solche Dateneinbrüche Aufmerksamkeit "der Großen" zu verschaffen oder Machtphantasien auszuleben, kann man sich lange Gedanken machen. Die Verteidigung, die Angriffe seien nur möglich gewesen, weil die Zugänge so schlecht geschützt seien, halte ich für unzutreffend. Sicherlich gibt es in vielen Bereichen Nachholbedarf was Sicherheitstechnik angeht. Andererseits übersieht dieses Argument, dass es schlicht und ergreifend strafrechtlich relevant ist in fremde Netze einzubrechen.

Mit diesem Beitrag möchte ich eine Diskussion in Gang bringen, wie damit verfahren werden kann. Mein Wunsch wäre, die Person beispielsweise durch die Drupal Initiative für die Dauer von drei Jahren von sämtlichen Drupal Veranstaltungen auszuschließen.

Um den Staranwalt nicht noch reicher zu machen, habe ich auf Links verzichtet und möchte bei etwaigen Kommentaren darum bitten, keine Namen zu nennen und auch keine Informationen anzugeben, über die sich die Person mittelmäßig leicht identifizieren ließe. Wir behalten uns vor, etwaige Kommentare gegebenenfalls zu ändern oder zu löschen.

Kommentare

Statement der Drupal Initiative

Guten Tag,

nach Prüfung der Satzung können wir festhalten, dass die DI Stand heute keine Handhabe hat als eine Instanz aufzutreten, die Menschen von Drupal-Veranstaltungen ausschließen kann. Jenseits der praktischen Schwierigkeiten im Sinne einer Überprüfbarkeit, ob dem Ausschluss folge geleistet wird und der fehlenden Weisungsgebundenheit der Veranstalter von Drupal-Veranstaltungen, fehlen sämtliche Regularien, die zu einem Ausschluss von Menschen von Drupal-Veranstaltungen durch die Drupal-Initiative führen könnten. Insofern sehen wir hier nur den Weg über ein individuell ausgesprochenes Hausverbot je Veranstaltung durch den Veranstalter.

Wir lesen dieses Blogpost als Anregung zu einer Diskussion um die Themen und begrüßen die Initiative von Comm-Press, weil sie uns im Verlauf der Diskussion möglicherweise Wege aufzeigen kann, wie wir als Gemeinschaft mit Einzelnen umgehen können. Vielleicht ergeben sich auch Handlungsempfehlungen, die zu Satzungsänderungen führen könnten. Darüber würde eine Mitgliederversammlung abstimmen müssen.

Stephan Luckow
Erster Vorsitzender Drupal-Initiative

Kommentarfunktion deaktiviert

Von dem Blogpost haben wir uns eine Diskussion versprochen, wie wir zukünftig innerhalb der Drupal Community sowohl mit der Personalie xy als auch mit ähnlich denkbaren Sabotage-Akten verfahren können.

Die letzten Kommentare zielten eher auf eine Abrechnung mit xy, welcher Diskussionen wir hier kein Forum bieten können. Auch wurden Links auf Seiten veröffentlicht, die einzelne Personen gezielt diskreditieren.

Insofern bitten wir um Verständnis, dass wir die Kommentarfunktion zu diesem Beitrag nun deaktiviert haben. Den vorletzten Kommentar mit dem "Whistleblower"-Link haben wir zum Schutz der betroffenen Personen gelöscht.


Im Gegensatz zu unseren sonstigen Blogposts habe ich viele viele Reaktionen per E-Mail oder direkter Nachricht erhalten, die normalerweise eher öffentlich über die sozialen Netzwerke oder die Kommentarfunktion geäußert werden. Der Beitrag hat eine hohe Reichweite gehabt und ich gehe davon aus, dass die Diskussion mit der Drupal-Initiative sowie den Veranstaltern von Drupal-Events und natürlich auch der DrupalCon fortgeführt werden.

Vor kurzem wurde in den

Vor kurzem wurde in den Kommentaren auf dieser Seite versucht eines der Berliner Erpressungsopfer zu "entlarven". (Die Echtheit möchte ich allerdings nicht bestätigen).

Ich bitte alle Leser:

- Bitte beteiligt Euch nicht an Spekulationen über die Opfer in Berlin. Dies spielt nur dem Täter zu und treibt die Opfer in die psychische Verzweiflung. In Berlin wurde bereits einmal ein Opfer wegen Nervenzusammenbruch in die Charite eingeliefert. Es ist hier verdammt ernst und kein Spiel!!!

- Bitte verlinkt nicht weiter auf den besagten Blogpost, dies hilft dem Täter.

- Ich schätze diese Veröffenlichung eines der Opfer als Racheaktion für diesen Artikel von Comm Press.

- Der Offene Brief von Sebastian Jabbusch und der Artikel von Comm-Press versuchen Euch aufzuklären. Leider benutzt der Täter einen hochbezahlten Staranwalt, um diese Informationen wieder aus dem Internet zu klagen, weshalb z.B. der Sebastian Jabbusch auch zu einem Spendenaufruf aufgerufen hatte (immerhin über 1500 Euro kamen zusammen). Mehr als die jetzt veröffentlichen Informationen sind zum Schutz der Opfer NICHT möglich, auch wenn das für Euch schwer ist.

FAZIT:

In Berlin läuft am 8.1. ein Parteiausschlussverfahren gegen den Täter an. Lasst uns solidarisch mit den Opfern zeigen und unterlasst jegliche Spekulation über ihre Identität. Übrigens auch über die Identität des Täters und ggf. seiner Freunde. Dafür gibt es nunmal die innerparteilichen Gremien.

Gruß Fabio aus Berlin

(kopiert und angepasst von der Mailingliste der Piratenpartei, wo ebenfalls versucht wurde ein Opfer zu entblößen)

Wie geil ist das

Wie geil ist das eigentlich...

"Diese Menschen haben sich aufgrund von gemeinsam erfahrenen Informationen zu einer spontanen - und diskreten - Arbeitsgruppe zusammengeschlossen und hätten nur eingegriffen wenn es nötig gewesen wäre."

>> diskrete Arbeitsgruppe??

>> eingreifen wenn es nötig wäre ??

"Da kann man im Zweifelsfall auch mit ein bisschen "Druck" oder "Drohungen" nachhelfen?" - Na klar könnte man. Muss man aber nicht. Und wurde in diesem speziellen Fall nicht getan."

>> Könnte man ?? Du hältst es grundsätzlich für legitim ?

>> In diesem speziellen Fall nicht getan - in anderen aber schon?

"Der Satz "Ich habe Kompromat gegen XY" war in diesem Fall sicherlich unangebracht und unüberlegt durch den Junghacker"

>> Danke für die Bestätigung des Satzes - bisher gab es ja nur einen Augenzeugen, aber offenbar hälst Du die Äußerung für realistisch und wahrscheinlich. :D - Und nein, sie war nicht unangebracht, sondern gezielt (4 Augen-Situation) und strafbar.

"Hier gehen wir durch Phasen, die wohl jede demokratische Partei am Anfang ihrer Karriere gehen muss. Dieses wird sich durch genügend aufmerksame Mitglieder hoffentlich von selbst erledigen."

>> Welches "großes mystisches Geheimnis" bitte schön, wird denn durch Euch - also die Gruppe von "integreren Piraten im Hintergrund" geschützt? Warum müssen wir jetzt durch eine "Phase" hindurch? War nicht Transparenz von Anfang unser Credo? Müssen jetzt also ungenannte "integre Gruppen" hier hinter den Kulissen regeln? Wenn jemand unter Verschwörungstheorien leidet, dann offenbar ihr. Sorry Leute - wenn ihr IRGENDWAS habt, legt es fucking hell auf den Tisch und nutzt nicht Kinder, um irgendwelche Erpressungsbotschaften an Fraktionen zu übermitteln.

Lieber Fabio, ich bin nicht

Lieber Fabio,

ich bin nicht der "Ingenieur", und ich glaube Du tust ihm da unrecht. Oder es wird nicht ganz klar an wen Du Dich mit Deinem Post gewendet hast. Ich denke aber das sich der Grossteil an mich richtet.

"Und das noch weitere Personen hinter der hier genannten Person stehen, wurde ja schon vermutet." - Genau diese Anschuldigungen von "Weltverschwörung" und dem im Zusammenhang stehenden Shitstorm halten durchaus Menschen davon ab sich hier selbst ins Rampenlicht zu stellen. Aber tu jetzt Bitte nicht so als wenn hier eine gezielte Manipulation durch "weitere Personen" stattfände! Diese Menschen haben sich aufgrund von gemeinsam erfahrenen Informationen zu einer spontanen - und diskreten - Arbeitsgruppe zusammengeschlossen und hätten nur eingegriffen wenn es nötig gewesen wäre. Grade Diskretion im Zusammenhang mit persönlichen Informationen war hier wichtig für diese Menschen. Daher auch die Entscheidung zur Nichtveröffentlichung - da es unnötig erschien ohne entsprechende Kandidatur. Ich finde das ist ein sensibler Umgang.

Wenn es nach mir geht packen wir die Infos in der nächsten Woche gleich im Kinski vor aller Augen auf den Tisch - aber das entscheide ich beim besten Willen nicht alleine.

"Da kann man im Zweifelsfall auch mit ein bisschen "Druck" oder "Drohungen" nachhelfen?" - Na klar könnte man. Muss man aber nicht. Und wurde in diesem speziellen Fall nicht getan. Hier wurde eine unbedachte Aussage des Junghackers zur Erpressung hochstilisiert. Der Satz "Ich habe Kompromat gegen XY" war in diesem Fall sicherlich unangebracht und unüberlegt durch den Junghacker; ausserdem mit Sicherheit durch Geltungsbedürfnis verursacht. Aber ich habe es mit eigenen Ohren gehört und es handelte sich nicht um Erpressungsversuche - die ohnehin zu nichts geführt hätten. Ziel der Arbeitsgruppe war es Fragen zu stellen - keine Anprangerungsaktionen zu starten. Bei Erpressungsaktionen hätten diese Menschen nicht mitgemacht. Auch sind diese Menschen hier nicht die Wortführer im Hinter- oder Vordergrund, aber integere aktive Mitglieder der Piratenpartei Berlin aus verschiedenen Bezirken die sich nur zu diesem Zwecke zusammengesetzt haben und davor nicht in ähnlicher Weise aktiv waren.

Klar wirst Du mir jetzt nicht glauben und kannst mit Fug und Recht behaupten ich würde den grössten Blödsinn erzählen und Teil einer "Piratenverschwörung zur Parteiübernahme" oder ähnliches zu sein. Aber ich bitte Dich nur meine Aussagen als "möglich" zu betrachten, und sofern du die Möglichkeit hast, möglichst unvoreingenommen selbst Recherchen anzustellen - wenn Du Dich durch dieses Thema angesprochen fühlst.

In einem Punkt muss ich Dir aber auch zustimmen: Ja, es findet Manipulation in unserer Partei statt. Wenn Du hier aber nur an diesem einen Ende festgebissen bist muss ich Dich aber enttäuschen. Hier findest Du sie nicht. Schaue da lieber einmal nach dem Weg des Geldes und nach den Profiteuren. Schaue warum Entscheidungen getroffen werden wie sie getroffen wurden und welche Berichterstattungen dem vorangingen. Es mag vielleicht viel subtiler geschehen als Du denkst - und vielleicht von für Dich unerwarteter Seite. Zum Glück ist dieses aber nicht sehr ausgeprägt und einige der Berliner sind sich dieses Problems bewusst. Hier gehen wir durch Phasen, die wohl jede demokratische Partei am Anfang ihrer Karriere gehen muss. Dieses wird sich durch genügend aufmerksame Mitglieder hoffentlich von selbst erledigen. Nur hier den Junghacker als allmächtigen Superschurken aufzufahren - überlege einmal ;) Scheint ein wenig der falsche Weg um grossformatig etwas zu bewirken, oder? Und: Wären nicht andere "Zielpersonen" viel Lohnenswerter gewesen? "Wer profitiert?" ist immer die Frage die gestellt werden sollte.

Danke für Deine Aufmerksamkeit.

Lieber Ingenieur,

ich entschuldige mich wenn Teile meines Posts in der von Dir genannten Weise undeutlich waren. Allerdings waren die von Dir bemängelten Passagen wirklich nicht schwer über google nachschlagbar.
Der erste Satz bedeutet: Unschuldsvermutung bis zur gerichtlichen Entscheidung; und der Zweite: Im Zweifel für den Angeklagten.
Die technischen Begriffe im Bezug auf die Drupal Community kann ich Dir sicherlich nicht so gut erläutern wie Wikipedia das kann aber bedeuten im Prinzip folgendes: Dadurch das viele Menschen den Code des Systems einsehen, korrigieren und bearbeiten können ist es einerseits sehr schwierig dauerhaft Schadcode in einem solchen System einzuführen andererseits einfach wenn dies passiert den Schuldigen zu finden und auszuschliessen.

Nichts für ungut ;)

Generell:

Das wird hier an dieser Stelle mein letzter Post zum Thema sein. Ich werde mich aber im richtigen Rahmen weiter darum bemühen. Ich denke wir stimmen alle überein: Hier ist Aufklärungsarbeit zu leisten und es darf nicht zu einer Manipulationskultur in unserer Partei kommen. Das sollte in unser aller Interesse geschehen. Nur halten wir uns doch bitte an die rechtsstaatlichen Grundsätze auf diesem Weg!

Alles Beste

Danke für die Rückantwort.

Danke für die Rückantwort. Selbstverständlich habe ich bereits gestern abend diese Seite als PDF abgespeichert. Und Halunken gibt es leider überall, nicht nur in Berlin. Deinem Hinweis; folge dem Weg des Geldes, kann ich mit Nachdruck zustimmen. Hoffentlich geht die Piratenpartei nicht als Grün-Mitte-Links Partei aus diesen Angfangswehen hervor.
mfg,

Hallo Gastovich, Nochmals:

Hallo Gastovich,

Nochmals: Ich finde es sehr spannend, dass es in Berlin offenbar eine Gruppe gibt, die Einfluss auf die Auswahl von Kandidaten von öffentlichen Ämtern nimmt, ohne die Argumente auf den Tischen legen zu wollen. Es stand ja nun in genug Zeitungen, dass die Person um die es hier geht, mit der Veröffentlichung von "Informationen" gedroht hat.

Eine Politik der Drohungen und Erpressungen DARF es meines Erachtens nicht bei den Piraten geben. Dass Du bei Deinem Versuch die Drohungen zu "begründen" diese jetzt noch einmal so offen eingeräumt hast, finde ich großartig. Ich habe mir Deine / Eure Kommentare sicherheitshalber kopiert, falls sie hier wieder gelöscht würden.

Ich bin nun gespannt, ob ihr im Parteiausschussverfahren auch den Arsch in der Hose habt, so offen diese Methoden der Erpressung und Nötigung mit Eurem Namen und Identität zuzugeben.

Sollte es stimmen, dass diese "Gruppe" an Personen, wie Du sie nennst, hinter der Drohung steht, und nicht "die Person" des Artikels allein, dann habt ihr Euch zusätzlich an einem Minderjährigen vergangen und ihn für Eure "Politikspiele" missbraucht.

Ich bin erschüttert.

P.S.: Dass die Person offenbar von Euch zu diesen Straftat(en?) angestiftet wurde, macht die Straftat(en?) nicht weniger schlimm.

P.P.S.: Anke Domscheit Berg - die Frau des Wikileaks-Mitbegründers Daniel Domscheint-Berg, die ihr versucht habt zu erpressen (ihr Klarname steht in vielen Zeitungen - sie ist mit der Nennung offenbar einverstanden), hat ja auf Twitter geschrieben, dass sie auf den Tag freut, wo ihr das angebliche "Kompromat" gegen sie veröffentlicht. Nur zu!

zu Fabio

Moin Fabio,

ich nehme mir einfach einmal ein Beispiel aus Deinem Kommentar: "die Bedrohung gegenüber der Fraktion Friedrichshain Kreuzberg eine gewisse Frau nicht als Kandidatin aufzustellen"

Zu diesem Vorgang kann ich Dir beispielhaft folgendes berichten: Unser Junghacker war in diesem Fall nur eine von 5 Personen die sich mit dieser speziellen Kandidatin beschäftigt haben.

Hätte bei der entsprechenden Bezirksversammlung eine Kandidatenvorstellung stattgefunden hätte diese Kandidatin sich Fragen stellen müssen.
Dabei wären durch diese 5 Personen auch Fragen zu bestimmten Aspekten des beruflichen(!) Hintergrunds und Werdegangs gestellt worden. - Es stand nämlich zur Vermutung das hier Dinge verschleiert werden sollten, die die entsprechende Kandidatin für uns Piraten unwählbar gemacht hätten. Das sollte verhindert und damit Schaden von der Partei abgewendet werden.

- Da es an diesem Abend jedoch eine deutliche Stimme gegen die Kandidatenaufstellung gegeben wurde, blieb dieses jedoch aus und wurde durch die 5 Menschen als erledigt angesehen. Unser Junghacker gehörte schlicht und ergreifend zu dieser Interessengruppe und hat im vorhinein unabgesprochen mit einigen Menschen darüber gesprochen. Ich weiß mit Sicherheit das hier keine Einschüchterungsversuche stattfanden.

Ich kenne die Informationen aber werde hier nicht detaillierter auf diesen Aspekt eingehen können - das steht mir nicht zu. Dennoch bin ich dafür das diese nun veröffentlicht werden müssen um diesen Teilaspekt - der aufklärbar ist(!) - aufklären zu können. Die Entscheidung, die Sache durch die Nichtkandidatur nicht auf den Tisch zu bringen war somit wohl voreilig, hatte aber auch ihre Gründe. Ich werde meine Meinung hier gegenüber den Beteiligten auch noch persönlich zum Ausdruck bringen.

Soviel als Beispiel zu einem der von Dir genannten Vorfälle. Und damit zurück zu einem meiner wichtigsten Punkte: Hier wird vorschnell aufgrund von Anschuldigungen verurteilt (Unschuldsvermutung) ohne die komplette Faktenlage auch nur im Ansatz zu kennen.

Das hier gerade die rechtsstaatlich orientierten Piraten die Grundsätze "Ei incumbit probatio qui dicit, non qui negat" und "In dubio pro reo" in dieser Sache nicht achten - finde ich unverschämt und einer rechtsstaatlichen Partei unwürdig.

Ausserdem - um noch einmal auf Deinen Text einzugehen: Ich rufe dazu auf(!), das man diesen Fall "unabhängig betrachtet". Ich kann als Freund da nicht überzeugen - das ist mir bewusst. Ich hoffe ich habe entsprechende Zweifel und entsprechende Neugier zur eigenen Recherche wecken können.
Du tust ausserdem so als wäre dies für die Berliner Piraten eine feststehende Faktenlage - so wie viele das zur Zeit tun. Das ist nicht der Fall und ist immer wieder heisser Diskussionsstoff bei uns. Und: Ein Parteiausschlussverfahren muss eröffnet werden auf eine Anschuldigung hin. In diesem Verfahren wird geklärt(!) ob sich der Angeschuldigte fehlverhalten hat. Ein solches Verfahren kannn jederzeit gegen jeden aufgrund von Anschuldigungen und Verdacht eingeleitet werden. Dies stellt auch keinen Beweis dieser Thesen dar.

Ein kurzes Wort zum "Ingenieur": Die Community hat bereits ein Werkzeug für so etwas: es nennt sich Open-Source. Durch die ständige Coderevision vieler Augen und Gehirne stellt kein Entwickler irgendein dauerhaftes Risiko dar. Wenn jemand versucht Schadcode einzubinden sollte er von der Community ausgeschlossen werden - nicht auf Basis von Vermutungen und Anschuldigungen.

Beste Grüsse

Wunderschön wie man alles

Wunderschön wie man alles relativieren kann, nicht wahr Ingenieur?

Klar - man musste "überzeugen". Da kann man im Zweifelsfall auch mit ein bisschen "Druck" oder "Drohungen" nachhelfen? Interessante Politikeinstellung. Und das noch weitere Personen hinter der hier genannten Person stehen, wurde ja schon vermutet. Bin gespannt, wann die sich diese Leute wie Du aus ihrer anonymen Deckung wagen...

Grüße, der Fabio.

Lieber GastovitchWir kennen

Lieber Gastovitch
Wir kennen uns nicht. Und ich hätte auf deinen Komentar auch nicht geantwortet. Aber da du mich direkt ansprichst, möchte ich doch zwei Worte aus deinem Komentar kritisieren.
1. Du schreibst:
> Das hier gerade die rechtsstaatlich orientierten Piraten die Grundsätze "Ei incumbit probatio qui dicit, non qui negat" und "In dubio pro reo" in dieser Sache nicht achten - finde ich unverschämt und einer rechtsstaatlichen Partei unwürdig.<
Dazu sage ich:
Ich hatte kein Latein in der Schule (und habe trozdem studiert). Ich finde es eher unverschämt, wenn jemand in einer "unbekannten" Sprache Dinge kritisiert und diese Sprachaussage dann nicht erklärt oder übersetzt.

2. Du schreibst:
> Ein kurzes Wort zum "Ingenieur": Die Community hat bereits ein Werkzeug für so etwas: es nennt sich Open-Source. Durch die ständige Coderevision vieler Augen und Gehirne stellt kein Entwickler irgendein dauerhaftes Risiko dar. Wenn jemand versucht Schadcode einzubinden sollte er von der Community ausgeschlossen werden - nicht auf Basis von Vermutungen und Anschuldigungen. <
Dazu sage ich:
Es ist schön, das die Comunity bereits ein Werkzeug ... hat. Du brauchst mich dazu aber nicht mit Fachwörtern und Fachzusammenhängen zuzuwerfen, von denen ich keine Ahnung habe. Ich bin Ingenieur der Energietechnik und ich kann dich auch mit Fachwörtern zuwerfen, von denen du keine Ahnung hast. Aber ich lasse das, weil es nämlich der Verständigung nicht weiterhilft.
Und zum Thema:
Mir geht es hier nicht um Vermutungen und Anschuldigungen. Ich habe bis jetzt erst wenig über [Initialien von xy vom Moderator um 22:58 entfernt] gelesen. Wenn das stimmt, was ich über ihn gelesen habe, halte ich das für einen "Dummen-Jungen-Streich" dessen Tragweite er ([Initialien von xy vom Moderator um 22:58 entfernt]) noch nicht einschätzen kann. Ich gehe da bei meiner Empfehlung ganz nach meiner eigenen Vorstellung. Ich möchte nicht mit jemandem diskuttieren, von dem ich annehmen muß, das er meinen Rechner hackt, während er mit mir chatet. (fals das überhaupt möglich ist?)
Wie du an meiner Begründung sicher erkennst, bin ich deutlich über 40 Jahre alt. Vor kurzem hatte ich den Eindruck, ich währe jetzt endlich erwachsen geworden.
Alles weitere gern auf einer Mailing liste. Ich denke hier würde es den Rahmen sprengen.
mfg.

Datenausspäher, Internetkriminalität

So schrecklich die Handlungen dieses Jungen Menschen ist, so wird uns doch eins deutlich klar:
Mit einer gewissen technischen Afinität und eines Unvermögens des Erkennens eigener Handlungen ist eine neue Art von Internetkriminaltität aufgezeigt worden. Wie wissen nicht ob andere Menschen bereits diese Handlungsweise mit mehr oder weniger Erfolg durchgeführt haben.
Der Comunity empfehle ich diesen Jungen Menschen vorübergehend auszusperren. So lange zumindest, bis ein vernünftiges Sicherheitspaket die Comunity schützen kann.
mfg

"ich bin mit dem Junghacker

"ich bin mit dem Junghacker befreundet" <> "Unabhängig betrachtet" :D

Und klar - alles nur ein Beziehungsdrama. Daher auch der Hack bei Comm-Press, die Intimen Fotos der Jungen Piraten, die Bedrohung gegenüber der Fraktion Friedrichshain Kreuzberg eine gewisse Frau nicht als Kandidatin aufzustellen, der ungefragte Livestream einer Party eines Intimakts, die Bedrohung gegenüber einem Ladenbesitzer mit dem Gewerbeamt auf Twitter. Natürlich - er hat mit ALLEN vorher geschlafen... ^^

Die Drohungen fanden, wenn ich den Brief richtig in Erinnerung habe, alle unter vier Augen statt - genauso wie bei Comm-Press. Das ist nicht beweisbar - DAS IST JA DAS PROBLEM. Auch für diese Firma hier.

Unterstellst Du jetzt - nur weil Comm-Press keine Strafanzeige gestellt hat, dass diese Firma -genauso wie alle Piraten in Berlin - lügt? Ja lügen denn alle?

Die Frage ist doch, wie kann man damit umgehen, mit Leuten, klug genug sind, keine Beweise zu hinterlassen, die aber trotzdem kriminell genug sind?

Übrigens gibt es Konsequenzen: Hier ein Hausverbot und in der Piratenpartei läuft zurzeit ein Parteiausschluss Verfahren an...

Gruß Fabio

Hexenjagd die zweite.

Zu meinem Hintergrund: Ich bin persönlich mit unserem Junghacker befreundet, habe bisher nicht öffentlich gesprochen und nun kommts mir wirklich so langsam hoch.

Hier stürzt Du Dich auf eine Veröffentlichung eines Berliner Piraten. Dieser Pirat musste anwaltlich angeregt seine unhaltbaren Anschuldigungen wieder aus dem Netz nehmen.
Es hat niemand Anzeige gegen den genannten Junghacker gestellt - Aber: Die Hexenjagd geht weiter.

Das unser Junghacker eine schwierige Person ist, die sehr polarisierend wirkt, bestreitet niemand. Das er sich gerne mit Hackerfolgen brüstet - ist seinem Alter zuzuschreiben. Jeder 16-jährige zeigt gerne seine Erfolge vor Älteren.

Aber bisher kann keiner sinnvoll nachweisen auf irgendeine Art und Weise erpresst worden zu sein. Genausowenig wollen manche seiner "Opfer" Stellung zu den Anschuldigungen nehmen.
Hier wurde auf Basis von Hörensagen eine gigantische Presse erzeugt die nun offensichtlich zur Drupal Community durchgedrungen ist.

Jeder Anschuldigung müssen Taten folgen. Darauf warte ich noch immer. Das es sich hier um einen Jugendlichen handelt und mehr als die Hälfte der Anschuldigungen durch ehemalige (Liebes-, oder Sex-)Beziehungen von ihm gemacht wurden sollte dem gelgentlichen Leser einmal klar werden.
Das dieser Jugendliche auch sehr unter diesen beziehungen und deren Beendigungsart gelitten hat ist hier wohl keinem klar. - Das er niemanden erpresst hat kann ich hier niemandem Beweisen - das muss ich einräumen. Das geht auf diese Weise nicht.

Zu der Anwaltsgeschichte: Welche Mutter würde es erlauben das mit ihrem Sohne eine öffentliche Hetzjagd durchs gesamte Internet veranstaltet wird??? Da ist es nur rechtens, sinnvoll und richtig hier unhaltbaren Anschuldigungen einen Riegel vorzuschieben und die Betroffenen zu einer Anzeige gegen genannten Junghacker anzuregen? Wer würde anders handeln? Denkt mal drüber nach.

Zu guter Letzt. Stürzt Euch bitte nicht Hals-Über-Kopf in Verdächtigungen auf Basis vpn Hörensagen. Das hilft keinem. Das eskaliert Situationen. Das jemand mal gehört hat das: "Wenn der Junghacker im Netz ist" man dieses möglichst schnell verlassen sollte zeugt von grosser Unwissenheit dieser Person gegenüber. Gerade solche Aussagen haben bei uns Berliner Piraten zur Eskalation geführt und viele Menschen polarisiert. Die meisten kennen ihn überhaupt nicht - aber so ein Skandal macht nunmal Spass wie es scheint.

Unschuldsvermutung! Warum gibt es sowas nur? Wenn auf jede Anschuldigung hin sofort jeder aus jeder Gruppierung ausgeschlossen werden kann? Wollt ihr in so einer Welt leben?

Und nun noch einmal ganz persönlich: Ich kenne die Geschichte von der anderen Seite, bin seit Jahren mit dem Junghacker befreundet, ziehe keine finanziellen Vorteile aus unserer Beziehung und habe arbeitstechnisch nicht mit ihm zu tun. Meiner fundierten Ansicht nach wird hier eine persönliche Enttäuschung von ehemaligen Beziehungen als Aufhänger genutzt um eigene Fehler zu verschleiern. Vor allem von Seite des [Der Name wurde vom Moderater um 19:03 Uhr entfernt] , der mit der Ex-Freundin unseres junghackers eine Beziehung führt(e) und selbst an seiner Profilierung als Journalist arbeitet. Andere haben Sorgen das beispielsweise ihre früheren Arbeits- und Anstellungsverhältnisse offengelegt werden wenn sie das im Falle einer Kandidatur verschweigen zu versuchen - Wen ich damit meine sollte den am Fall interessierten klar sein. Hier hat unser Junghacker geholfen diese Informationen zusammenzutragen. Und es handelt sich nicht um eine "Erpressung" mit persönlichem Material. - Das kann ich hier nur als meine persönliche Sicht der Dinge - aber mit fundiertem Hintergrund berichten. Wer hier recherchiert - wirklich recherchiert und unabhängig betrachtet mag schnell einen ganz anderen Eindruck der Situation bekommen.

Danke für das Lesen.

Erfahrungsbericht aus erster Hand

Ich hatte auch so meine Zweifel, als ich zuerst von dem "Fall" gehört habe.

Ich habe allerdings mit mehreren Opfern gesprochen (per VoIP), die bestätigt haben, dass sich die in dem ehemals offenen Brief beschriebenen Geschehnisse so zugetragen haben und dass es da noch mehr derartige Fälle gibt. Natürlich wäre auch hier eine komplexe und durchdachte Manipulation durch einige glaubhaft agierende Stimmdarsteller möglich, oder eine wirklich sehr krasse Fehleinschätzung dieser Opfer oder ziemlich umfangreiche Missverständnisse zwischen den Darstellungen mehrerer Opfer und mehreren Dutzend Zuhörern, aber im Sinne von Ockham's Razor halte ich persönlich(!) die ausgesprochenen Anschuldigungen für größtenteils wahr. Dies ist ausdrücklich eine Meinungsäußerung und kein Urteil. Ich kenne nicht alle Fakten.

Ich stimme Dir völlig zu, dass auch der Beschuldigte teilweise Opfer oder zumindest Leidtragender war, aber ich halte sein Verhalten weder durch irgendwelche Trennungen noch durch ein irgendwie durch sein Alter induziertes Geltungsbewusstsein für entschuldbar. (Ich war auch mal 16 und da haben weder ich noch meine Bekannten/Freunde so einen großen Scheiß gebaut.)

Ich stimme Dir auch zu, dass eine "Untersuchung" durch Polizei und Staatsanwaltschaft eventuell aufklärend wirken kann, aber dies birgt immer das Risiko, dass Informationen, die der Beschuldigte eventuell erlangt hat, durch ihn oder im Rahmen des Verfahrens irgendwie an die Öffentlichkeit geraten. Davon ausgehend, dass diese Informationen laut dem Bericht der Opfer wichtig genug waren, um sie (die Opfer) bisher Schweigen zu lassen, muss man unterstellen, dass eine Veröffentlichung für sie (die Opfer) extrem unerwünscht ist.

Hinzu kommt, wenn es stimmen sollte, dass der Beschuldigte über ausreichend Finanzen verfügt, das nicht unerhebliche Prozessrisiko. Falls es stimmt, das der Beschuldigte der Veröffentlichung von Fakten über den Fall so gezielt anwaltlich nachgeht, ist nachvollziehbar, dass sich die Opfer weiter zurückhalten.

Kommentar mit Link zum ursprünglichen Post gelöscht...

Liebe Kommentatoren,

den Kommentar von eben mit dem Link, unter dem sich eine Kopie des ursprünglichen Blogpost befindet, haben wir gelöscht.

Bitte postet hier keine Links oder Informationen, mit der sich die Identität der Person feststellen lässt.

Es ist nicht Sinn dieses Beitrags, eine bestimmte Person zu bashen - die meines Erachtens schon viel zu viel Aufmerksamkeit erhalten hat - sondern wie die Community damit verfahren kann.

Danke!

@Michael: Wo ist der

@Michael: Wo ist der ursprüngliche Blogpost denn noch auffindbar? Ich suche ihn nämlich - hab mir leider keine Kopie gemacht. Falls Du es hier nicht öffentlich posten magst, um den Veranstalter der Plattform hier nicht zu bedrohen, schicke mir doch bitte ne Mail: oliver1337 {at} gmx.de

Wer mit Übertreibungen,

Wer mit Übertreibungen, Verdrehung der Tatsachen und Unwahrheiten die größtmögliche öffentliche Verurteilung einer Person herbeiführen möchte darf sich nicht wundern wenn diese sich wehrt. Da hilft dann auch nicht mehr dass bestimmte Anschuldigungen evtl. wahr sind.

Es soll nicht jeder in Angst leben, aber es sollte jedem klar sein dass es ein Unterschied zwischen einer Community internen Sanktion und einer öffentlichen Verurteilung einer Person gibt.

Und wenn man mit allen Boulevardblättern telefoniert und Infos nachschiebt ist es dann nicht egal ob der Maulkorb von nem billigeren oder teureren Anwalt kommt?

@Michel

Allzu ernst sollte man meinen Hinweis auch nicht nehmen. Da hast du recht Michel.

So gänzlich sinnlos ist mein Gedanke mMn aber nicht. Der mutmaßliche Täter scheint der Meinung zu sein, dass er selbst bzw. sein soziales Umfeld nicht Opfer derlei Erpressung werden kann bzw. dass er aufgrund seines gut bezahlten Anwalts nichts zu befürchten hat.

Wenn ihm aber klar wird, dass ihm ggf. das gleiche widerfahren kann, schließt sich im idealen Fall der gedankliche Regelkreis und er ändert sein Verhalten.

Ich finde es bezeichnend, das

Ich finde es bezeichnend, das in diesem Fall entweder das Argument mit den schlecht gesicherten Zugängen gebracht wird oder die pot. Opfer ausgelacht werden, weil es sich bei xy um einen Minderjährigen handelt. Verständnis und Zuspruch für den, aus meiner Sicht, notwendigen Schritt der Veröffentlichung gab es kaum. Das mir bekannte Feedback aus der Drupal-Community war sehr gering.

Ich finde es daher gut, das du dieses Thema auf die Tagesordnung bringst.

Ein Ausschluss ist schon eine drastische Maßnahme. Bezieht man allerdings die Erfahrungen der Berliner Piraten mit ein, halte auch ich diesen Schritt für notwendig. Er sollte allerdings eine Exitoption enthalten, die durch entsprechendes Verhalten eingelöst werden kann.

Gelöschter Blog

Sehr interessant, zu hören, warum der Blogpost mit dem offenen Brief plötzlich verschwand. Das wirft allerdings ein neues Licht auf einen Vorgang, von dem ich nun wieder einige Wochen wenig gehört habe. Und das offenbar, weil der Beschuldigte sich mit Geld (Staranwalt, hohes Prozesskostenrisiko) vor Beschuldigungen schützt?

Der Original-Blogpost ist übrigens durchaus noch auffindbar im Netz und ganz bestimmt würde er schon auf der ein oder anderen Festplatte gesichtet.

@anfi:
Den Beschuldigten mit derselben Maßnahmen zu bestrafen, die mutmaßlich seine Taten waren, ist nicht besonders produktiv.

Schizophren

Das ist doch wirklich pathologisch. Während die Person offenbar bemüht bzw. Willens ist, Privates seiner Opfer zu veröffentlichen, möchte sie selbst offenbar anonym bleiben. Vielleicht sollte man das Gegenteil anstreben: Komplette Veröffentlichung des Namens, der Anschrift und Inhalt der Erpressungsversuche. Son bißchen den Streisand-Effekt nutzen und dann mal in dessen Privatsphäre und die seiner Eltern wühlen. Ist ja nicht so, dass diese Person die einzige ist, die hacken kann. Natürlich nur theoretisch.

Rückfrage

Wie geschrieben gibt es Hemmungen juristisch gegen diese Person vorzugehen, da das Prozesskostenrisiko für die meisten zu hoch ist.

Könnte man nicht per Spendenaufruf ein finanzielles Polster ansparen, um das mal durchzufechten?

Danke für den Beitrag

Vielen Dank für den Beitrag und die Unterstützung des mutigen Piraten in Berlin.

Ich kann nur sagen, dass wir in der Piratenpartei eineinhalb Jahre versucht haben, die genannte Person "zu erziehen". Wir haben mit seinen Eltern gesprochen, Vereinbarungen getroffen, Vermittlungsgespräche geführt. Wieder und wieder und wieder.

Der Blogbeitrag war unser letzter Ausweg, weil uns das Ganze über den Kopf wuchs.

Mein Fazit aus dieser Erfahrung ist leider ein bitteres: Ganz konsequenter Ausschluss! Hausverbot / Rauswurf. Wenn möglich auch Rechtsweg. Alles andere hilft bei solchen Personen, nicht.