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Social media in der Uni

Die im Anschluss folgende Konzeptpräsentation ist meiner Meinung nach ein gutes Beispiel wie man neue Konzepte mit social media wirksam umsetzen kann. Ich hab es für das Programm „SoziologInnen berichten aus der Praxis“ unserer Universität entworfen.

SoziologInnen berichten aus der Praxis

Im Folgenden möchte ich kurz eine mögliche Erweiterung des oben genannten Konzepts umreißen, um es auf einer weiteren Ebene und somit breiter aufzustellen.

In Kurzform gebracht geht es darum, die Inhalte auch medial via social media zugänglich zu machen, wodurch sich weitere Möglichkeiten ergeben. Mit social media werden allgemein Dienste wie Facebook, StudiVz u. Ä. bezeichnet.

Das Projekt hatte sich im vergangenen Semester damit befasst, im Studium befindlichen SoziologInnen bei der Berufsfindung Unterstützung zu leisten und hatte hierfür eine Infoveranstaltung mit drei Soziologen organisiert, die aus ihrem abwechslungsreichen Berufsleben berichteten. Häufig fällt es schwer, praxisnahe Personen für solche Angebote zu finden und zu begeistern, vor allem da meist auch die Mittel fehlen, um bspw. Fahrkarten zur Verfügung zu stellen.

Weiterhin besteht die Gefahr, für die Mehrzahl der Studierenden relativ uninteressante Redner zu finden, was mit der anderen Seite des Problems, der mangelnden Nutzung seitens der Studierenden, in Bezug steht.

Ich denke daher, dass es von Vorteil wäre, bei den genannten social media Diensten Gruppen zu gründen (häufig sind Verknüpfungen möglich), die einerseits die Studierenden dort abholen, wo sie sich in der heutigen Zeit vermehrt aufhalten und andererseits den praxisnahen Personen eine Plattform bieten, um ihre Erfahrungen zu teilen.

Da heute immer mehr Menschen die Möglichkeiten des Internets vermehrt nutzen, bin ich der Ansicht, dass man das berücksichtigen und auf den Zug aufspringen sollte. Auch wäre der Arbeitsaufwand für Anbieter und Nutzer vergleichsweise gering und dem Belohnungsprinzip folgend, wären SoziologInnen, die dort bereits positive Rückmeldungen über ihre Inhalte bekommen haben, vermutlich auch eher dazu bereit, zu einem Vortrag anzureisen. Des Weiteren ist die Hemmschwelle für Studierende ihre persönlichen Fragen zu stellen vergleichsweise gering, da sie bspw. anonym bleiben können.

Abschließend möchte ich noch kurz auf das größte Problem eingehen: Die Unsicherheit von bzw. der Nutzer mit social media. Facebook und Co stehen in letzter Zeit wegen ihres undurchsichtigen Umgangs mit den Nutzerdaten vermehrt in der Kritik. Daher ist es wichtig zu wissen, wie man die Angebote sicher und auch verantwortungsbewusst nutzt. Da aber wie schon angeschnitten social media immer wichtiger werden wird, sehe ich in diesem Problem eher eine Chance, nämlich mit dem Projekt als Mittel wichtige Prinzipien für die Nutzung zu vermitteln.

Und nicht zuletzt würde dem Projekt auch eine langfristige Perspektive oder vll. sogar ein Vorbildcharakter verliehen werden. In anderen Ländern ist die Berufsberatung schließlich schon deutlich weiter als bei uns.

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