Es fing Samstag um 9 Uhr an - und weil da noch kaum jemand da war, wurde alles um eine halbe Stunde verschoben. Soweit so gut.

Zu den Sessions: ich hatte da - ehrlich gesagt - eine gewisse Erwartungshaltung. Antworten zu Theming-Fragen wie: Was hat sich im Theming gegen D6 verändert, gibt es Best Practices, neue sinnvolle Module ?  Entsprechende Sessions hab ich besucht. Es war lausig: teils unmotiviert, teils unstrukturiert vorgetragene Simplizitäten, die meiner Meinung nach an jedem Publikum vorbeigingen. Da halfen auch die schönsten Folien und Präsentationsgrafiken nicht. Beispiele:

Theming API - 45min lang über die 9 Schritte, die Drupal beim Theme durchläuft. Entgegen der Ansage mit sehr wenig PHP oder klugen Beispielen.

Face your fears: Drush and Aegir - Basics über Drush (das Wozu könnte man auch sehr überzeugend in 5 Minuten abhandeln), und die Drupal-Projekte-Verwaltung Aegir, über die ich jetzt so wenig weiß wie vorher.

The Scary Render Array - Ja, es gibt jetzt ein Render-Array. Und damit kann man viel machen. Ein paar Beispiele mit Do's und Dont's wären nett gewesen.

Theme like a rock star - Die Morten-Show: schlag die Designer wegen ihrer unmöglichen Grafiken, schlag sie nochmal, und die nervigen Coder, die keine Ahnung vom Theming haben, gleich mit. Auch wenn es mir nicht geholfen hat, hat es mir doch gefallen.

Verwirrend: nicht nur die Zeiten verschoben sich, auch die Räume. Das führte dann am Sonntag dazu, dass die beiden Sessions über CSS-Makrosprachen "LESS" und "SASS" gleichzeitig, statt nacheinander stattfanden. Sehr uncool.

Der Lichtblick: Die SASS-Session - per Skype aus Taiwan übertragen: gut strukturiert, verständlich vorgetragen, neugierig auf mehr machend.

Ausblick: Laut Morten soll das nächste "Design"-Treff dann "Drupal Theming Camp" heißen (oder ähnlich), damit die Coder und Themer nicht denken, hier würde gemalt.

Hoffen wir das Beste.

PS: Ja, es gab auch T-Shirts in minimalistischem Design und mehreren Farben.

Motto: Wir waren da, irgendwann, irgendwo.